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29.12.2011

Knuffige Nothelfer - Die Kreisklinik Roth hat neue „Tröstebären“ bekommen

Kategorie: Klinik
ROTH — Können diese Knopfaugen trösten? Ja, sie können! Und weil dem so ist, sind sie in vielen Kliniken nicht mehr wegzudenken: Die knuffigen „Tröstebären“ der Kinderhilfe Eckental sollen kleinen Patienten den Krankenhausaufenthalt erleichtern. In Roth hat sich die Idee bewährt. Deshalb lag jetzt in der Kreisklinik wieder ein neuer Satz Knuddelteddys unterm Christbaum.

Sie sind weich, sie sind griffig und sie sind Tröster in der Not. Vor sieben Jahren machte das Konzept in der Region erstmals Schule: Von ortsansässigen Firmen gesponserte Plüschteddys sollten kranken Kindern in Rettungsfahrzeugen und/oder Krankenhäusern „etwas Freude“ bringen und vor allem die Angst ein wenig nehmen.

Dieses Modell, das aus den USA über den großen Teich geschwappt ist, hat die Kinderhilfe Eckental damals aufgegriffen und in hiesigen Breiten bekanntgemacht.
„Gut so“, findet Dieter Debus, Pflegedienstleiter an der Rother Kreisklinik, dem Gertraud und Manfred Beißer dieser Tage 105 niegelnagelneue Teddys aus Eckental vorbeibrachten.

Erwiesen haben der Klinik diesen „Bärendienst“: Carmen Seidler von der Spalter Zunft und die Eheleute Wechsler, die gemeinsam das Unternehmen „Concepts for life“ leiten.

Seidler, Betreiberin des Schreibwarengeschäftes Kummerer in Spalt, war zwei Monate vor Weihnachten initiativ geworden und hatte in den Mitgliedsgeschäften der Zunft Sammelbüchsen aufgestellt, um Gelder für die Tröstebär-Aktion zusammenzutragen. Mit Erfolg: 800 Euro ließen die Kunden der Hopfenstadt für den guten Zweck springen.

250 Euro steuerte außerdem das Ehepaar Wechsler bei, das alljährlich karitative Projekte unterstützt. Somit konnten der Kinderhilfe Eckental letztlich 1050 Euro überwiesen werden.

Geld, das gut angelegt ist, wie Carmen Seidler fand: „Es bleibt in der Region und diese Teddys sind für die Kinder wirklich wichtig“. Das wusste Gabriela Wechsler aus eigener Erfahrung zu bestätigen: Ein Exemplar der plüschigen Gesellen, das ihr eigenes Kind bei einem Krankenhausaufenthalt geschenkt bekam, sei bis heute „unentbärlich“...


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Foto: P. Bittner


Von: Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung